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Nicht jede Frage verdient denselben Aufwand. Eine kurze Umformulierung braucht kein langes Nachdenken, eine Analyse über mehrere Dokumente schon. Der Knopf macht diese Entscheidung sichtbar, statt sie zu raten.

Wie du darüber denkst

Zwei getrennte Schalter, kein Regler. Der erste wählt das Modell: Sonnet 4.6 für Qualität, Haiku 4.5 für Tempo und Sparsamkeit. Der zweite schaltet Thinking an oder aus. Thinking aus heißt nicht schlechter. Es heißt weniger Recherche-Runden: eine statt bis zu acht. Die Erdung an eurem Firmenwissen bleibt in beiden Fällen an.

Wann du es nimmst

  • Thinking an, wenn die Frage mehrere Dokumente verbinden oder etwas abwägen muss.
  • Haiku, wenn du viele kurze Fragen hintereinander stellst und Tempo wichtiger ist als Tiefe.
  • Thinking aus, wenn du eine schnelle Umformulierung oder eine kurze Auskunft brauchst.

Wann du es nicht nimmst

  • Nicht als Sparmaßnahme bei einer schwierigen Frage. Eine Antwort, der die Recherche fehlt, kostet mehr Zeit als sie spart.
  • Nicht darauf verlassen, wenn du eine Datei angehängt hast. Der Thinking-Schalter wirkt dann nicht.
  • Nicht darauf verlassen, wenn du ein Dokument erzeugen lässt. Dort wird immer nachgedacht, unabhängig vom Schalter.

Was du vorher brauchst

  • Ein gewöhnlicher Chat. In einem Ordner-Chat erscheint der Knopf nicht.
  • Ein Kontingent, das das gewählte Modell zulässt. Ist das Kontingent aufgebraucht, gilt die sparsame Stufe, auch wenn du Sonnet gewählt hast.

So gehst du vor

  1. Im Eingabefeld unten auf den Knopf mit dem Modellnamen klicken.
  2. Im Menü „Sonnet 4.6“ oder „Haiku 4.5“ wählen.
  3. Darunter „Thinking“ an- oder abschalten.
  4. Die Wahl gilt sofort für die nächste Nachricht.

Beispiel

Für „Fasse mir diese Mail in drei Sätzen zusammen“ reicht Haiku ohne Thinking. Für “Widerspricht unsere neue Preisliste dem Rahmenvertrag?” nimmst du Sonnet mit Thinking, weil die Antwort zwei Dokumente gegeneinander halten muss.

Was es von deinen Daten sieht

Der Schalter ändert nichts daran, welche Unterlagen gelesen werden dürfen. Deine Rechte und die Erdung am Firmenwissen sind in jeder Einstellung identisch. Auch mit Thinking aus wird recherchiert, nur kürzer.

Grenzen

  • Die Wahl hängt am Browser, nicht am Konto. Auf einem zweiten Gerät, in einem anderen Browser oder nach dem Leeren der Browserdaten steht wieder der Werkszustand.
  • Thinking aus schaltet keine Werkzeuge ab. Es ändert nur, wie viele Recherche-Runden erlaubt sind.
  • In einem eingerichteten Agenten-Chat gewinnt die Konfiguration des Agenten über deine Wahl.
  • Wie viel Zeit die sparsame Einstellung wirklich spart, ist nicht gemessen. Der Hinweis „3x sparsamer“ an Haiku bezieht sich auf den Verbrauch, nicht auf die Dauer.
  • Es gibt am Knopf keine Anzeige, wie viel Kontingent noch übrig ist.

Was du als Nächstes lesen solltest

  • Wissen: Der Ort, an dem die Unterlagen deiner Firma liegen, damit KontorStack seine Antworten darauf stützen kann.
Stand dieser Angaben: 2026-09-03.