KontorStack hat drei Bausteine, die oft verwechselt werden. Sie sind kein Entweder-oder: In einer eingerichteten Automatisierung wirken meistens alle drei zusammen. Jeder beantwortet eine andere Frage.
Der Prozess ist der Motor. Eine feste Ablaufkette, die wir als Vorlage liefern. Er hält keinen Zustand und kennt niemanden. Er weiß nicht, mit wem er gerade spricht und was letzte Woche war. Er bekommt eine Eingabe, arbeitet seine Stationen ab und gibt ein Ergebnis zurück. Zweimal dieselbe Eingabe ergibt zweimal dasselbe Ergebnis.
Der Skill ist das Wie. Ton, Beispiele, Register, Ausgabeformat. Wie eine Antwort formuliert wird, gehört in den Skill, nicht in den Prozess. Das ist der Grund, warum derselbe Motor für zwei Firmen unterschiedlich klingen kann, ohne dass jemand den Motor anfasst.
Der Agent ist die Person im System. Er beantwortet Wer, Wann und Womit. Er hält den Zustand: Er weiß, mit wem er zu tun hat und was dort schon lief. Er trägt den Auslöser, also wann überhaupt etwas passiert. Und er gibt dem Motor seine Eingabe.
Die Trennung ist keine Ordnungsliebe, sondern der Grund, warum das System wartbar bleibt. Wanderte der Ton in den Prozess, bräuchte jede Firma ihren eigenen Motor. Wanderte der Zustand hinein, wäre er nicht mehr wiederholbar. Wanderte der Auslöser hinein, ließe er sich nicht mehr von außen steuern.
Eine Merkhilfe: Der Prozess ist das Werkzeug, der Skill ist die Handschrift, der Agent ist der Mitarbeiter, der das Werkzeug in die Hand nimmt und weiß, für wen er es gerade tut.
Die Funktionen dahinter
- Prozesse: Ein festgelegter Ablauf aus Bausteinen, den die Plattform auf Knopfdruck oder nach Zeitplan abarbeitet und protokolliert.
- Wissen: Der Ort, an dem die Unterlagen deiner Firma liegen, damit KontorStack seine Antworten darauf stützen kann.
Wenn du entscheiden willst, ob du für eine Aufgabe überhaupt einen dieser drei brauchst oder einfach fragen solltest, lies „Wann nutze ich was?“.
Stand dieser Angaben: 2026-09-04.