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Diese Funktion ist gebaut, aber in der Produktion abgeschaltet. Was hier steht, beschreibt, wie sie arbeitet, sobald sie freigeschaltet ist. Schalter: NEXT_PUBLIC_ENABLE_BILLING.
Antworten kosten Rechenzeit, und irgendwer muss entscheiden, wer davon wie viel bekommt. Statt dich mit Token, Modellpreisen und Einzelposten zu behelligen, rechnet KontorStack alles auf eine einzige Größe um: den Anteil, den eine Person in diesem Monat schon aufgebraucht hat. Damit erkennt eine Administratorin auf einen Blick, wer einen Platz braucht, ohne über Technik reden zu müssen.

Wie du darüber denkst

Denk an gebuchte Sitzplätze, nicht an ein Guthaben, das die Firma gemeinsam leert. Die Firma kauft eine Anzahl Plätze, eine Administratorin setzt Personen darauf. Jeder Platz bringt ein eigenes Kontingent für den laufenden Kalendermonat, das am Monatsersten wieder voll ist. Und es ist ein Wasserstand, kein Schalter: läuft das Kontingent leer, wird nichts abgeschaltet, sondern leiser weitergearbeitet. Das sparsame Modell antwortet bis zum Monatsersten weiter. Nur wer gar keinen Platz hat und dessen kleines Restkontingent nach der Testphase leer ist, kommt nicht weiter.

Wann du es nimmst

  • Wenn du wissen willst, wie viel vom Kontingent diesen Monat verbraucht ist, deins oder das des Teams.
  • Wenn jemand im Team merkbar gebremst arbeitet und einen Platz oder die größere Stufe braucht.
  • Wenn eine Testphase ausläuft und das Team nahtlos weiterarbeiten soll.
  • Wenn Zahlungsmittel, Belege oder eine Kündigung anstehen.

Wann du es nicht nimmst

  • Nicht, um zu sehen, welcher Bereich eures Wissens wie oft benutzt wird. Das steht unter Wissen im Reiter „Bereiche“ in der Spalte „Nutzung“.
  • Nicht als Erklärung dafür, welches Modell gerade antwortet. Das steht am Knopf mit dem Modellnamen im Eingabefeld. Die Abrechnung sagt nur, ob dein Kontingent deine Wahl noch zulässt.
  • Nicht, um einer Kollegin Zugriff auf Unterlagen zu geben. Ein Platz ist kein Leserecht. Wer was sehen darf, entscheidest du im Bereich unter Wissen.

Was du vorher brauchst

  • Eine Anmeldung. Jede Person sieht hier ihren eigenen Zugang, auch ohne Administratorrechte.
  • Plätze buchen, zuweisen und entziehen darf nur eine Administratorin.
  • Jede Person startet beim ersten Anmelden mit einer Testphase von 7 Tagen. Die Uhr läuft pro Person, nicht pro Firma.
  • Für einen Kauf müssen die Preise beim Zahlungsdienstleister hinterlegt sein. Fehlen sie, lässt sich kein Checkout starten.

So gehst du vor

  1. Links oben auf den Firmennamen klicken und im Menü „Abrechnung“ wählen.
  2. Oben steht „Plan und Plätze“ mit dem aktuellen Plan, den belegten Plätzen, dem Abrechnungsintervall und dem Verlängerungsdatum.
  3. Darunter listet die Tabelle die Mitglieder. Die Spalte „Kontingent diesen Monat“ zeigt je Person einen Balken in Prozent.
  4. Mit „Platz geben“, „Auf Max heben“ oder „Platz entziehen“ setzt du eine Person auf einen Platz oder nimmst sie herunter.
  5. Für zusätzliche Plätze auf „Plätze hinzufügen“ klicken. Es öffnet sich das Fenster „Weiterarbeiten mit eurem Wissen“ mit der Plan-Wahl. Ein Eingabefeld für einen Aktionscode erscheint erst, wenn du unten im Fenster auf „Aktionscode einlösen“ klickst.
  6. Zahlungsmittel, Belege und Kündigung liegen hinter „Abrechnung verwalten“ im Portal des Zahlungsdienstleisters.

Beispiel

Eine Kollegin meldet, dass die Antworten seit gestern knapper ausfallen, obwohl sie nichts umgestellt hat. Du öffnest die Abrechnung, ihre Zeile steht am Anschlag. Ein Klick auf „Platz geben“, und sie arbeitet mit dem größeren Kontingent des Platzes weiter, ohne selbst etwas einstellen zu müssen. Was sie diesen Monat schon verbraucht hat, zählt dabei mit: hat sie den Monat bereits ausgereizt, wirkt der Platz erst am Monatsersten.

Was es von deinen Daten sieht

Die Abrechnung speichert Zählwerte, keine Inhalte. Pro Person und Monat steht dort, wie viele Anfragen gestellt wurden und welches Gewicht sie hatten. Der Text deiner Frage, die Antwort und die benutzten Unterlagen gehen nirgends in die Abrechnung ein. Eine Administratorin sieht deshalb den Balken einer Kollegin, aber nie, worüber sie gearbeitet hat. An den Zahlungsdienstleister gehen beim Kauf der Firmenname, die E-Mail-Adresse der buchenden Person und die Menge der Plätze, keine Inhalte aus eurem Wissen.

Grenzen

  • Vom Verbrauch zeigt die Seite ausschließlich Prozent. Verbrauchte Einheiten, Token oder Euro je Antwort siehst du nirgends, auch nicht als Administratorin. Die Euro-Beträge auf der Seite sind der Preis der gebuchten Plätze, nicht der Preis eurer Nutzung.
  • Das Kontingent gewinnt gegen deine Modellwahl. Ist es aufgebraucht, antwortet das sparsame Modell, auch wenn du im Eingabefeld das große gewählt hast. Umgekehrt gilt das nicht: ein voller Platz macht aus deiner Wahl des sparsamen Modells keine große Antwort.
  • Gesperrt wird nur ein Zugang ohne Platz, dessen kleines Kontingent nach der Testphase leer ist. Wer einen Platz hat, wird nie gesperrt, sondern gedrosselt.
  • Gezählt werden Anfragen im Chat und Agentenläufe, und zwar erst nach einer erfolgreichen Antwort. Ein Abbruch oder ein Fehler kostet nichts. Suchen und Lesen über den MCP-Server zählen gar nicht mit.
  • Ein Agentenlauf zählt auf das Kontingent der Person, für die er läuft, auch wenn er nachts von allein startet. Ist deren Kontingent hart erschöpft, scheitert der Lauf.
  • Der Zähler läuft je Person und Kalendermonat. Nicht Verbrauchtes wird nicht in den nächsten Monat übertragen, und ein Platz kann sein Kontingent nicht an eine Kollegin abgeben.
  • Ein neuer Platz setzt den Zähler nicht zurück. Was eine Person im laufenden Monat schon verbraucht hat, zählt auf dem neuen Platz weiter. Wer die Testphase ausgereizt hat und noch im selben Monat einen Platz bekommt, arbeitet deshalb bis zum Monatsersten im sparsamen Modell weiter.
  • Solange die Testphase einer Person läuft, gilt deren Kontingent. Ein währenddessen zugewiesener Platz hebt es nicht an, er wirkt erst nach dem Ende der Testphase.
  • Plätze werden nicht automatisch verteilt. Ein neu eingeladenes Mitglied bekommt keinen Platz, bis eine Administratorin ihn zuweist.
  • Endet das Abo oder scheitert die Zahlung, entzieht die Plattform alle Plätze der Firma auf einmal. Jedes Mitglied steht danach so da wie ohne Platz: im Basis-Zugang, oder in der Testphase, falls die noch läuft.
  • Rechnungen, Zahlungsmittel und Kündigung liegen nicht in KontorStack, sondern beim Zahlungsdienstleister.
  • Mitglieder ohne Administratorrechte sehen nur ihren eigenen Zugang, nie die Zeilen der Kolleginnen.
  • Der Monatswechsel richtet sich nach koordinierter Weltzeit, nicht nach eurer Zeitzone. Ein neues Kontingent kann am ersten Tag des Monats also etwas versetzt erscheinen.

Was du als Nächstes lesen solltest

  • Tempo und Gründlichkeit: Der Knopf im Eingabefeld, mit dem du wählst, welches Modell antwortet und ob es vor der Antwort nachdenkt.
  • Chat: Das Eingabefeld, in dem du Fragen stellst, Dateien anhängst und Antworten bekommst, die auf euren Unterlagen beruhen und ihre Fundstelle zeigen.
Stand dieser Angaben: 2026-09-04.